Wer für die Daten verantwortlich ist
Du entscheidest, wofür und wie die Daten der Kommentierenden verwendet werden. Damit bist du Verantwortlicher (Art. 4 Nr. 7 DSGVO). Ein Tool, das für dich Kommentare liest und DMs verschickt, ist Auftragsverarbeiter (Art. 4 Nr. 8 DSGVO) und darf nur nach deinen Weisungen handeln. Meta betreibt Instagram als eigener Verantwortlicher.
Der Europäische Datenschutzausschuss erklärt die Aufteilung in seinen Leitlinien zu Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern: Verantwortlich ist, wer über Zweck und wesentliche Mittel entscheidet. Ein Anbieter, der die Daten deiner Follower für eigene Zwecke nutzt, wird für diese Nutzung selbst zum Verantwortlichen (Art. 28 Abs. 10 DSGVO).
Für dich heißt das:
- Wer wissen will, was du über ihn gespeichert hast, oder die Löschung verlangt, wendet sich an dich. Das Tool muss dir helfen, die Anfrage zu beantworten.
- Du brauchst einen Vertrag mit dem Tool, bevor es Daten verarbeitet. Mehr dazu unten.
- Du musst nachweisen können, dass du die Regeln einhältst (Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Nimm die Automatisierung in dein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten auf (Art. 30 DSGVO). Die Ausnahme für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten greift nicht, wenn die Verarbeitung nicht nur gelegentlich erfolgt, und eine Automatisierung, die jeden Tag läuft, ist nicht gelegentlich. DSGVO
Die Rechtsgrundlage für die DM
Die übliche Rechtsgrundlage für eine DM an jemanden, der dein Keyword kommentiert hat, ist das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Die Person hat um etwas gebeten, und du schickst genau das. Fordert jemand einen bestimmten Download oder ein Angebot an, kann auch Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO passen, also Maßnahmen auf Anfrage der Person. Halte fest, worauf du dich stützt und warum.
- Mach die DM erwartbar. Erwägungsgrund 47 der DSGVO stellt auf die vernünftigen Erwartungen der Betroffenen ab. Eine Caption wie „Kommentiere GUIDE und ich schick ihn dir per DM“ macht die Nachricht zu etwas, worum die Person gebeten hat.
- Reagier nur auf ein Keyword. Beantwortet die Automatisierung jeden Kommentar, bekommen Leute eine DM, um die sie nie gebeten haben, und die Interessenabwägung wird deutlich schwieriger.
- Schick, was du versprochen hast, und nicht mehr. Ob eine DM als elektronische Post im Sinne von § 7 UWG gilt, ist nicht für jeden Fall geklärt. Behandle Werbung, die du ungefragt dazupackst, deshalb wie eine Werbe-E-Mail, und die braucht eine vorherige ausdrückliche Einwilligung.
- Dokumentier die Interessenabwägung. Ein paar Sätze reichen: dein Interesse, was die Leute erwarten, welche Daten du nutzt und wie sie es stoppen können.
- Nimm Widersprüche ernst. Gegen eine Verarbeitung auf Grundlage des berechtigten Interesses kann jeder widersprechen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Bei Direktwerbung gilt der Widerspruch ohne Abwägung: Danach ist Schluss (Art. 21 Abs. 3 DSGVO).
E-Mail-Adressen und Telefonnummern erfassen
Frag nach E-Mail-Adresse oder Telefonnummer nur für einen Zweck, den du in derselben Nachricht nennst, und nutz sie nur dafür (Art. 5 Abs. 1 lit. b DSGVO). Für einen Newsletter oder spätere Angebote brauchst du eine Einwilligung, die du nachweisen kannst (Art. 7 Abs. 1 DSGVO), und § 7 UWG verlangt eine vorherige ausdrückliche Einwilligung für E-Mail-Werbung und für Werbeanrufe bei Verbrauchern.
- Sag, wofür die Adresse ist. „Antworte mit deiner E-Mail-Adresse, dann schick ich dir die Checkliste“ deckt die Checkliste ab. Eine Einwilligung in einen Newsletter ist das nicht.
- Frag nach dem Newsletter getrennt. Wenn du beides willst, frag nach beidem, und lass die Leute auch nur zu einem Ja sagen.
- Nutz Double-Opt-in. Eine Bestätigungs-E-Mail mit Link ist in Deutschland der übliche Weg, nachzuweisen, dass die Adresse der Person gehört, die sich eingetragen hat.
- Verlinke deine Datenschutzerklärung in der Nachricht, die nach der Adresse fragt. So bekommt die Person die Informationen, die Art. 13 DSGVO bei der Erhebung verlangt.
- Erheb nur, was du brauchst (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO). Eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer, nicht beides und dazu noch den Geburtstag.
- Denk an Minderjährige. Stützt du dich bei einem Online-Dienst, der sich direkt an Kinder richtet, auf eine Einwilligung, braucht es unter 16 Jahren in Deutschland die Zustimmung der Eltern (Art. 8 DSGVO).
- Jedes Tool, an das du Leads überträgst, ist ein weiterer Auftragsverarbeiter. Newsletter-Tools, CRMs und Tabellen in der Cloud brauchen jeweils einen eigenen AVV.
Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Weil das Tool die Daten deiner Follower in deinem Auftrag verarbeitet, verlangt Art. 28 Abs. 3 DSGVO einen Vertrag. Er muss schriftlich vorliegen, wobei die elektronische Form genügt. Schließ den AVV ab, bevor die erste DM rausgeht.
Der Vertrag muss regeln, was Art. 28 Abs. 3 DSGVO aufzählt:
- Gegenstand und Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, die Art der Daten und die Kategorien betroffener Personen.
- Verarbeitung nur auf deine dokumentierte Weisung, auch bei Übermittlungen in Drittländer.
- Vertraulichkeit für alle beim Anbieter, die mit den Daten arbeiten.
- Die technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO.
- Unterauftragsverarbeiter nur mit deiner vorherigen Genehmigung, mit Information über Änderungen, damit du widersprechen kannst (Art. 28 Abs. 2 und 4 DSGVO).
- Unterstützung bei Anfragen der Betroffenen und bei deinen Pflichten aus Art. 32 bis 36 DSGVO.
- Löschung oder Rückgabe der Daten, wenn der Dienst endet.
- Alle Informationen, die du zur Kontrolle brauchst, einschließlich Überprüfungen.
Lass dir die aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter geben, mit dem Ort, an dem jeder von ihnen Daten verarbeitet. Fehlt ein erforderlicher AVV, ist das schon für sich ein Verstoß gegen Art. 28 DSGVO, und Art. 83 Abs. 4 DSGVO erlaubt dafür Bußgelder.
Hosting und Drittlandübermittlung
Finde heraus, wo das Tool und jeder Unterauftragsverarbeiter Daten speichert und verarbeitet. Innerhalb von EU und EWR ist nichts weiter nötig. Eine Übermittlung an ein US-Unternehmen ist abgedeckt, wenn es unter dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert ist (Angemessenheitsbeschluss 2023/1795). Sonst braucht es geeignete Garantien wie die Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO).
- Prüf die Zertifizierung selbst. Sie gilt pro Unternehmen und kann auslaufen. Die Liste des Data Privacy Framework zeigt, wer aktiv zertifiziert ist.
- Bei Standardvertragsklauseln (Beschluss 2021/914) verlangt das Schrems-II-Urteil des EuGH (C-311/18) zusätzlich eine Prüfung, ob das Recht im Zielland die Klauseln aushebelt.
- Schau dir jeden Teil des Setups an. KI-Antworten, erzeugte Stimmen, E-Mail-Versand, Content-Delivery-Netze und Fehler-Tracking laufen oft bei US-Anbietern, auch wenn die Hauptserver in Deutschland stehen.
- Nenn die Übermittlungen und die Garantie in deiner Datenschutzerklärung (Art. 13 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Was in deine Datenschutzerklärung gehört
Wessen Daten du verarbeitest, muss erfahren, wer du bist, was du mit den Daten machst, auf welcher Rechtsgrundlage, wer sie bekommt, ob sie die EU verlassen, wie lange du sie speicherst und welche Rechte die Person hat. Das sind deine Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO, und nach Art. 14 DSGVO für Daten, die du nicht direkt bei der Person erhebst. Ergänz einen Abschnitt zur DM-Automatisierung und verlinke die Datenschutzerklärung in deiner Bio.
Ein Textbaustein als Ausgangspunkt. Ersetz alles in eckigen Klammern und lass ihn für deinen Fall prüfen:
Automatische Antworten auf Instagram
Wenn du einen unserer Beiträge mit einem von uns genannten Keyword kommentierst oder uns eine Direktnachricht schickst, nutzen wir [Tool], einen Dienst von [Anbieter, Anschrift], um dir die angefragten Inhalte per Direktnachricht zu schicken und auf deinen Kommentar zu antworten. Dafür verarbeiten wir deinen Instagram-Nutzernamen, deine Instagram-ID, deinen Kommentar und die Nachrichten, die du uns schickst. Schickst du uns im Chat deine E-Mail-Adresse, nutzen wir sie, um [Zweck].
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, deine Anfrage schnell zu beantworten, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO[, und für den Newsletter deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO]. [Tool] verarbeitet die Daten in unserem Auftrag auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags (Art. 28 DSGVO). [Unterauftragsverarbeiter, ihre Standorte und die Garantien für Übermittlungen in Drittländer.] Wir löschen die Daten [Frist].
Antworte mit STOP, um keine automatischen Nachrichten mehr zu bekommen. Du kannst dieser Verarbeitung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO).
Löschung, Auskunft und Widerspruch
Leg fest, wie lange du Daten von Kommentierenden und Leads speicherst, und lösch sie danach (Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO). Beantworte Auskunfts- und Löschanfragen innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO), und stopp automatische Nachrichten, sobald jemand widerspricht oder STOP schreibt.
- Wähl Fristen und schreib sie auf. Die DSGVO nennt keine feste Zahl. Nimm, was zum Zweck passt, zum Beispiel Gespräche ohne Lead nach ein paar Monaten und Newsletter-Kontakte bis zur Abmeldung.
- Die Löschung muss jede Kopie erreichen (Art. 17 DSGVO): das Automatisierungs-Tool, Exporte und jedes Tool, an das du Leads übertragen hast.
- Sei auskunftsfähig (Art. 15 DSGVO), mit allem, was du über eine Person gespeichert hast.
- Wenn du ein Tool nicht mehr nutzt, muss der AVV es zur Löschung oder Rückgabe der Daten verpflichten (Art. 28 Abs. 3 lit. g DSGVO). Entferne die App auch in den Instagram-Einstellungen.
- Das Tool hat eigene Pflichten. Metas Platform Terms und Developer Policies begrenzen, wie Apps Instagram-Daten nutzen dürfen und wann sie sie löschen müssen.
Automatische Nachrichten kennzeichnen
Nach § 18 Abs. 3 MStV musst du automatisiert erstellte Inhalte und Mitteilungen kennzeichnen, wenn der Account nach seinem äußeren Erscheinungsbild für eine natürliche Person bereitgestellt wurde. Das trifft auf die meisten Creator-Accounts zu. Laut Gesetz zählen auch vorgefertigte Nachrichten, die automatisch verschickt werden. Ein KI-Chat muss außerdem sagen, dass er eine KI ist (Art. 50 Abs. 1 KI-Verordnung, anwendbar seit dem 2. August 2026).
- Wie du kennzeichnest. Das Gesetz verlangt einen gut lesbaren Hinweis vor oder unter der Nachricht, etwa „Automatisch erstellt und gesendet“.
- Unternehmens-Accounts. Ein Account, der klar als Unternehmen auftritt, fällt unter Umständen nicht unter § 18 Abs. 3 MStV. Im Zweifel kennzeichnest du.
- Meta verlangt es auch. Laut Metas Dokumentation zu Nachrichten müssen automatisierte Chats das am Anfang eines Gesprächs offenlegen, wenn das Recht es verlangt, und Meta nennt Deutschland ausdrücklich. Send Messages
- KI-Antworten. Sag es in der ersten Nachricht, und lass den Assistenten nie behaupten, ein Mensch zu sein. KI-Verordnung
- KI-erzeugte Stimmen. Eine Sprachnachricht mit einer geklonten Stimme, die wie eine echte Person klingt, musst du als KI-erzeugt offenlegen (Art. 50 Abs. 4 KI-Verordnung).
Links, Tracking und die Seite hinter dem Link
Ein Link in der DM ist kein Problem. Was nach dem Antippen passiert, ist Sache deiner Website: Setzt die Seite Cookies, die nicht unbedingt erforderlich sind, oder lädt sie Werbe-Pixel, braucht sie vorher eine Einwilligung (§ 25 TDDDG). Zählt dein Tool Klicks pro Person, sind auch das personenbezogene Daten, und sie gehören in deine Datenschutzerklärung.
- UTM-Parameter speichern nichts auf dem Gerät. Halt aber Nutzernamen und andere personenbezogene Daten aus URLs heraus.
- Klick-Tracking pro Person zeigt dir, wer getippt hat. Wenn du das nicht nutzt, schalt es ab.
- Ein Freebie, das bei einem anderen Anbieter liegt, wirft dieselben Fragen zu AVV und Drittlandübermittlung auf.
Die Checkliste
Geh sie einmal durch, bevor du die Automatisierung einschaltest, und noch einmal, wenn ein neues Tool oder eine neue Art von Daten dazukommt.
- Schreib auf, was die Automatisierung macht: welche Beiträge, was die Leute bekommen, welche Daten du speicherst und wie lange.
- Leg die Rechtsgrundlage für jeden Zweck getrennt fest: für die DM selbst, für die E-Mail-Adresse und für einen Newsletter.
- Lass die Automatisierung nur auf ein Keyword reagieren, nicht auf jeden Kommentar, und schreib in die Caption, dass die Antwort per DM kommt.
- Schließ einen AVV mit dem Automatisierungs-Tool und mit jedem Newsletter- oder CRM-Tool, an das du Leads überträgst.
- Lass dir die Liste der Unterauftragsverarbeiter geben, mit Ort der Verarbeitung und der Absicherung für Drittländer.
- Ergänz deine Datenschutzerklärung um einen Abschnitt zur DM-Automatisierung. Verlinke sie in deiner Bio und in der Nachricht, die nach der E-Mail-Adresse fragt.
- Trenn „schick mir den Guide“ von „trag mich in den Newsletter ein“. Nutz für den Newsletter Double-Opt-in.
- Kennzeichne automatische Nachrichten, wenn dein Account wie eine Person auftritt, und sorg dafür, dass ein KI-Assistent sich in der ersten Nachricht als KI zu erkennen gibt.
- Stopp automatische Nachrichten sofort, wenn jemand STOP schreibt oder widerspricht.
- Leg Löschfristen fest und probier einmal aus, eine Person aus allen Tools zu löschen, auch aus denen, an die du Daten übertragen hast.
- Nimm die Verarbeitung in dein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten auf.
- Prüf, ob die Seite hinter deinem Link um Einwilligung bittet, bevor sie Cookies setzt oder Pixel lädt.
So macht es Elevion
Elevion wird aus Hamburg betrieben und in Deutschland gehostet. So geht es mit jedem Punkt oben um, und hier musst du selbst noch handeln.
| Punkt | Was Elevion macht |
|---|---|
| Wer dahintersteht | Elevion wird betrieben von Pelle Krukow (FrostChanger), Ballindamm 3, 20095 Hamburg. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Hamburgische Datenschutzaufsicht (HmbBfDI). |
| AVV | Elevions Datenschutzerklärung regelt dein eigenes Konto, mit Elevion als Verantwortlichem. Einen fertigen AVV für die Daten deiner Follower gibt es auf dieser Website noch nicht. Frag vor dem Start unter privacy@elevion.cc danach. |
| Hosting | Server bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland. Die Datenbank ist im Ruhezustand verschlüsselt, Instagram-Zugriffstoken werden verschlüsselt gespeichert. Cloudflare, Inc. (USA) stellt DNS, Auslieferung und Schutz vor Angriffen bereit. |
| Wer sonst Follower-Daten bekommt | Meta, über die Instagram-API. Anthropic, PBC (USA) bekommt das Gespräch und deine Kampagnen-Anweisungen nur, wenn du den KI-DM-Assistenten einschaltest. ElevenLabs, Inc. (USA) bekommt den Text von Sprachnachrichten, wenn du sie nutzt, und schreibt Sprachnachrichten, die dir jemand schickt, als Text mit, damit sie in Elevion lesbar sind. |
| Übermittlung in die USA | Elevion stützt sich auf den EU-US-Datenschutzrahmen, wenn der Empfänger zertifiziert ist, und sonst auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. |
| Analyse und Werbung | An PostHog, Meta oder TikTok gehen keine Instagram-Daten für Analyse oder Werbung: keine Nutzernamen, IDs, Kommentierenden, Empfänger oder Nachrichten. Elevions Server prüft jedes Ereignis darauf, bevor es rausgeht. Fehlerberichte des Servers an Sentry enthalten keine Request-Inhalte, Cookies oder URL-Parameter. |
| Lead-Erfassung | Im Business-Plan kann eine DM nach E-Mail-Adresse oder Telefonnummer fragen. Die Frage schreibst du selbst, sie kann also den Zweck nennen und auf deine Datenschutzerklärung verlinken. Leads, die du an Mailchimp überträgst, laufen durch Mailchimps Double-Opt-in, solange du es nicht abschaltest. |
| STOP und Widerspruch | Eine Nachricht, die nur aus STOP, STOPP, unsubscribe oder abmelden besteht, markiert die Person als abgemeldet. Elevion schickt ihr dann nichts Automatisches mehr, und auch Antworten aus dem Posteingang sind gesperrt. |
| Kennzeichnung | Eine optionale Zeile, 🤖 Automatisch erstellt und gesendet oder 🤖 Automated message, unter jeder DM, jeder Kommentar-Antwort und jeder Sprachnachricht, die Elevion verschickt. Sie ist aus, bis du sie in den Einstellungen einschaltest. Der KI-DM-Assistent sagt in seiner ersten Antwort, dass er eine KI ist, und ein eigenes Intro ohne diesen Hinweis wird abgelehnt. |
| Klick-Tracking | Das Zählen von Link-Klicks ist standardmäßig an. Elevion schickt dann pro Person einen kurzen elevion.cc-Link und speichert, wie oft und wann er angetippt wurde. Dabei wird kein Cookie gesetzt und keine IP-Adresse gespeichert. Du kannst es pro Kampagne abschalten. |
| Löschung | Im Business-Plan kannst du einen einzelnen Kontakt löschen. Damit verschwinden der Kontakt, seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer und das Gespräch. Rohdaten der Instagram-Benachrichtigungen werden nach 14 Tagen gelöscht, Mediendateien aus Gesprächen nach 60 Tagen und erzeugte Audiodateien von Sprachnachrichten nach 7 Tagen. Wenn du dein Konto löschst, verschwinden Kampagnen, Kommentar- und Nachrichtenverlauf und Leads nach 7 Tagen, wie es die Seite zur Datenlöschung beschreibt. |
Was bei dir bleibt
- Deine Datenschutzerklärung, deine Rechtsgrundlage und dein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.
- Die Kennzeichnung einschalten, wenn dein Account wie eine Person auftritt.
- Die Einwilligung für einen Newsletter und die AVVs mit den Tools, an die du Leads überträgst.
- Festlegen, wie lange du Leads behältst, und sie löschen.
Details stehen in Elevions Datenschutzerklärung und auf der Seite zur Datenlöschung, beide auf Englisch. Wie die DMs selbst funktionieren, erklärt der Ratgeber Kommentar-zu-DM.
Quellen
- EUR-Lex: Verordnung (EU) 2016/679, Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
- Europäischer Datenschutzausschuss: Leitlinien 07/2020 zu den Begriffen Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter in der DSGVO
- EUR-Lex: Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795 zum EU-US-Datenschutzrahmen
- US-Handelsministerium: Liste der Unternehmen im Data Privacy Framework (englisch)
- EUR-Lex: Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 über Standardvertragsklauseln
- EUR-Lex: Verordnung (EU) 2024/1689, KI-Verordnung
- BAYERN.RECHT: § 18 Medienstaatsvertrag (MStV)
- gesetze-im-internet.de: § 7 UWG, Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
- gesetze-im-internet.de: § 25 TDDDG, Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz
- Meta for Developers: Meta Platform Terms (englisch)
- Meta for Developers: Developer Policies (englisch)
- Meta for Developers: Instagram API with Instagram Login: Send Messages
Geprüft am 21. Oktober 2026. Gesetze und Leitlinien ändern sich, maßgeblich sind deshalb die verlinkten Texte. Diese Seite ist keine Rechtsberatung.